Das „K Wort“ – Krebs-Info mit Community-Vibes

Was ist das „K Wort“?

Was soll man erwarten, wenn ein Pharmaunternehmen (Roche Pharma AG) sich daran macht, für Krebspatienten ein Infoportal zu basteln? Wahrscheinlich alles, aber nicht so ein cooles Projekt, wie es das „K Wort“ geworden ist.
Betroffene wissen, wie riesig der Krebskosmos ist. So viele verschiedene Erkrankungen, so unüberschauber viele Therapie-Wege. Und da ist ja auch noch der emotionale Aspekt – und die vielen kleinen Dinge, die man nie übersehen und unterschätzen sollte.
Das alles packt das K Wort in ein klares, frisches Design und bereitet komplexe medizinische Sachverhalte so auf, dass man sie auch ohne Medizinstudium sofort versteht.

Wobei kann es helfen?

Das Informations- und Serviceangebot ist extrem breit gefächert und begleitet Betroffene durch alle Phasen der Erkrankung:

  • Krebsart-spezifische Wegweiser: Tiefgehende Informationen zu verschiedenen Krebsarten – insbesondere auch zu Lungenkrebs, zu modernen Therapieverfahren (wie der Krebsimmuntherapie oder personalisierten Medizin) und der Bedeutung von genetischen Tumoranalysen. Hier mischen sich manchmal tumorspezifische Artikel mit den allgemeinen, die verschiedene Krebsarten betreffen.
  • Praktische Helfer für den Alltag: Auf der Seite gibt es kostenlose Broschüren, strukturierte Gesprächsleitfäden und Checklisten zur Vorbereitung auf das nächste Arztgespräch, oder eine Abhak-Liste: Was ist alles für den Chemo-Infusionstag wichtig. Beeindruckend finde ich da, dass man den Blickwinkel der Patienten gut kennt – da ist der weite T-Shirt-Ausschnitt (für den Port) genauso wichtig wie etwas zum Zeitvertreiben.
  • Leben mit Krebs: Neben der Medizin widmet sich die Plattform intensiv dem Alltag. Wie ernähre ich mich während der Therapie? Wie gehe ich mit Fatigue um? Was hilft der Seele, und wie spreche ich mit meiner Familie über die Erkrankung?

Was macht das Angebot so besonders?

„Das K Wort“ schließt die Kommunikationslücke zwischen Fachwelt und Patient:innen. Besonders stark ist die Plattform im Bereich der Interaktivität und Modernität: Von leicht verständlichen Video-Erklärungen über nützliche digitale Hilfen bis hin zu aktuellen Berichten über den neuesten Stand der Krebsforschung wird hier medizinische Seriosität mit echter Nahbarkeit verbunden.

Das Projekt ist extrem gut in der digitalen Krebs-Community vernetzt. Neben dem großen Webportal ist „Das K Wort“ sehr aktiv auf Social Media (wie Facebook und Instagram) unterwegs. Es hat auch ein Redaktionsteam, in dem bekannten Persönlichkeiten der Krebs-Community mitarbeiten: Nicole (@prinzessin_uffm_bersch), Don ( Schockdiagnose Krebs. Und plötzlich ist alles anders), Nils Glaubke (Host von Krebs! Was nun?) und Carsten Witte (@carstenwitte_unofficial).

Mein Tipp

Das K Wort ist gerade in der Zeit um die Erstdiagnose eine wertvolle, erstklassig aufbereitete Informationsquelle, die Ängste abbaut, indem sie fundiertes Wissen liefert. Man findet da eben auch Infos, die in der kritischen Zeit zwischen dem erstem Verdacht und der gesicherten Diagnose hilfreich sind. Und auch im späteren Krankheitsverlauf findet man immer was zu Nachsorge, Reha und sozialen Fragen.

Übrigens: Dass das K Wort sich nicht nur als Pharma-PR-Kanal versteht, merkt man, wenn man (zB auf der Yescon) den Stand des K Wortes besucht. Hier wird Kommunikation groß geschrieben. Außerdem unterstützt Roche Patienten, die auf social media Krebsthemen kommunizieren, mit Projekten, wie der „Content Creator Masterclass“.

Portalseite: www.daskwort.de.

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