Ich habe einen Termin zum PET-CT. Die „Positronen-Emissions-Tomographie“ hilft beim Erkennen von Tumoraktivität. Und zwar nicht allein durch die Analyse des Dichte des Gewebes (wie beim CT und MRT), sondern durch das Erkennen von Stoffwechselaktivität in den Krebszellen. In meinem Reel nehme ich euch einmal mit zu meinem PET-CT-Tag.
Aber zuvor einige Infos zu dem. was das PET-CT eigentlich ist: Ein PET-CT ist ein sehr modernes Bildgebungsverfahren, das zwei unterschiedliche Untersuchungsarten in einem einzigen Gerät kombiniert.
Der coole Stuff: Die Sache mit dem radioaktiven Zucker
Der erste Teil, das PET (Positronen-Emissions-Tomographie), macht den Stoffwechsel von Zellen sichtbar. Dafür wird dem Patienten vor der Untersuchung eine schwach radioaktive Zuckerlösung in die Vene gespritzt. Da krankhaft veränderte Zellen, wie zum Beispiel Tumorzellen, meist viel Energie benötigen, nehmen sie diesen Zucker besonders schnell und in großen Mengen auf. Die PET-Kamera fängt die Strahlung dieses Zuckers ein und zeigt so genau, wo im Körper ein ungewöhnlich hoher Stoffwechsel stattfindet. In den Bildern sieht man dann ein farbiges Leuchten. Damit der radioaktive Zucker auch zügig aufgenommen werden kann, ist es wichtig, dass man vorher lange nichts Zuckerhaltiges gegessen hat.
Die bewährte Hälfte: Das CT
Der zweite Teil, das CT (Computertomographie), ist ein schnelles Röntgenverfahren, das detailreiche Querschnittsbilder der Anatomie liefert. Es zeigt präzise die Struktur von Organen, Knochen und Gewebe. Am Computer werden die bunten Stoffwechselbilder der PET mit den scharfen Anatomiebildern der CT übereinandergelegt. Dadurch können Ärzte nicht nur sehen, dass irgendwo eine auffällige Zellaktivität vorliegt, sondern auch millimetergenau bestimmen, wo sie sich im Körper befindet.